Im Ostteil des Mutterhauses schaffen wir Wohnraum. Hier können Menschen klosternah gemeinschaftlich wohnen und leben.
Im Ostflügel unseres Mutterhauses richten wir Appartements ein, in denen Frauen und Männer, die Interesse am geistlich-franziskanischen Leben haben, eigenständig in Miete klosternah leben können. Klosternah bedeutet, dass sich die Wohnungen in einem Bereich des Klosters befinden, der direkt an den Klausurbereich der Schwestern angrenzt. Wir freuen uns über Menschen, die sich in ihrer Freizeit freiwillig engagieren wollen, um uns in unseren Aufgaben auf dem Klosterberg durch ihr Mitwirken zu unterstützen. Klosternah bedeutet auch, dass wir uns ein Miteinander mit den Bewohner*innen wünschen, welches uns gegenseitig näherbringt und für beide Seiten ein Gewinn ist. Klosternah bedeutet auch, dass der persönliche Wohnraum begrenzt ist und im Gegenzug gemeinsame Räume und Flächen zur Verfügung stehen, die genutzt werden können. Die Zweizimmerappartements sind zwischen 28 und 25 qm groß, die Dreizimmerappartements umfassen ca. 54 qm.
Von den Bewohnern erwarten wir eine christliche Sozialisation, die Bereitschaft, sich auf das religiös-spirituelle Umfeld einzulassen und je nach persönlichen Möglichkeiten mitzutragen. Finanzielle Unabhängigkeit setzen wir voraus. Die Bewohner*innen sollen gesundheitlich in der Lage sein, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen. Bewohner*innen müssen die Bereitschaft mitbringen, sich auf die Mitbewohner*innen einzulassen und das Zusammenleben mitzugestalten.
Wir bieten Ihnen für das klosternahe Wohnen 9 Einzel-Appartements und 3 Appartements für Paare. Jedes Appartement verfügt über WC, Bad/Dusche und Küchenzeile. Auf jeder Etage befindet sich ein Gemeinschaftsraum zur Nutzung durch die Bewohner*innen. Die Bewohner*innen können nach Absprache die Infrastruktur des Klosters mitbenutzen, z.B. den Garten, bestimmte Räume u.a.
Besuche in Ihrem persönlichen Wohnbereich sind möglich. Alle Bewohner sind angehalten, dem klösterlichen Umfeld Rechnung zu tragen. Wir wünschen uns, dass im klosternahen ein lebendiges Miteinander entsteht. Menschen, die dauerhaft Rückzug und Ruhe suchen, raten wir vom klosternahen Wohnen ab.
Wir freuen uns über ein lebendiges Miteinander von Bewohner*innen und Klostergemeinschaft. Als Gemeinschaft sehen wir uns nicht in Rolle, für die Bewohner*innen Programm und Beschäftigungsangebote anzubieten. Die Angebote des Franziskanischen Zentrums stehen ihnen selbstverständlich ebenso offen, wie die öffentlichen Veranstaltungen und Anlässe im Kloster.
Das klosternahe Wohnen ist kein betreutes Wohnen. Sollten Bewohner*innen Unterstützung wünschen oder benötigen, liegt es in deren eigener Verantwortung, diese zu orgnisieren. Die bestehende, denkmalgeschützte Raumstruktur erlaubt es nicht, einem etwaigen Pflegebedarf gerecht zu werden. Die Appartements sind barrierearm, jedoch nicht gänzlich barrierefrei. Im Fall der Pflegebedürftigkeit ist das klosternahe Wohnen keine geeignete Wohnform.
Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Gebetszeiten in der Franziskuskapelle teilzunehmen und unsere öffentlichen spirituellen Räume zu nutzen. Ihre ehrenamtliche freiwillige Mitarbeit im Kloster und seinen Bereichen ist uns willkommen.
Der Erstbezug ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Das klosternahe Wohnen wird gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg. Es ist ein beispielgebendes Projekt im Rahmen der Patenschaft Innovativ Wohnen BW.
Generaloberin Sr. Maria Hanna Löhlein
Email: orden@kloster-reute.de
Projektkoordinator Claus Mellinger
Leiter der Stabsstelle Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit
Email: mellinger@kloster-reute.de
Telefon: 07524 708-201
Wir öffnen unser Kloster und unsere Gemeinschaft. Dafür suchen wir Menschen, denen unser Vorhaben etwas wert ist und es unterstützen möchten.
Oder nutzen Sie eines unserer Spendenkonten:
Franziskanerinnen von Reute e.V., Bad Waldsee
Kreissparkasse Ravensburg
IBAN DE63 6505 0110 0101 7775 55
BIC: SOLADES1RVB
LIGA-Bank eG, Stuttgart
IBAN DE20 7509 0300 0106 4850 06
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Klosterbergprojekt