{"id":3328,"date":"2024-05-20T18:19:07","date_gmt":"2024-05-20T16:19:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.klosterberg-reute.de\/?p=3328"},"modified":"2024-05-21T18:25:42","modified_gmt":"2024-05-21T16:25:42","slug":"tag-der-bienen-lebensraum-klosterberg-reute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.klosterberg-reute.de\/index.php\/2024\/05\/20\/tag-der-bienen-lebensraum-klosterberg-reute\/","title":{"rendered":"Tag der Bienen &#8211; Lebensraum Klosterberg Reute"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Franziskus hei\u00dft es, er habe den Bienen Honig und Wein geben lassen, damit sie \u00fcber den Winter k\u00e4men. Eine Welt ohne Bienen ist n\u00e4mlich unvorstellbar. Das wei\u00df auch unsere Imkerin Sr. M. Hiltrud. Umso unverst\u00e4ndlicher ist es f\u00fcr sie, dass der Lebensraum von Bienen immer mehr eingeschr\u00e4nkt und ihr \u00dcberleben schwieriger wird. In unserem Bienenhaus h\u00e4ngt ein Gebet f\u00fcr die Bienen. Das betet Sr. M. Hiltrud, wenn sie im Bienenhaus arbeitet. Sie bewahrt stets eine Reserve der Honigernte f\u00fcr schlechtere Jahre auf, damit die Bienen gut \u00fcber die Rundem kommen. \u201eSo wollen wir bewusst die Leistung der Bienen wertsch\u00e4tzen\u201c. Davon profitieren die umliegenden Felder, G\u00e4rten und Wiesen. Bis zu 60.000 Bienen stark kann ein Volk sein, bei 20 V\u00f6lkern kommt eine starke Truppe zusammen, die t\u00e4glich vom Kloster aus ausschw\u00e4rmt.\u00a0<br>Der Zustand der Bienen ist ein wichtiger Indikator f\u00fcr den Zustand der Natur. \u201cWie wir mit unserer Umwelt umgehen, erkennen wir am Zustand der Bienen\u201c. Besonders betroffen sind Wildbienen. Von 560 Arten sind nur weniger als 37 ungef\u00e4hrdet. Seit Langem besch\u00e4ftigt sich unsere Gemeinschaft mit der Nachhaltigkeit unseres Lebensstils. Von der Mobilit\u00e4t \u00fcber den Energieverbrauch, die Ern\u00e4hrung oder das Bewirtschaften der Fl\u00e4chen reichen die Themen. Immer \u00f6fters essen Schwestern und G\u00e4ste vegetarisch und \u201cbio\u201d. Schon l\u00e4nger werden die verpachteten Fl\u00e4chen nachhaltig bewirtschaftet. Alle Gartenprodukte sind bio-zertifiziert. Die Gr\u00fcnfl\u00e4chen werden seltener gem\u00e4ht, um Bl\u00fchphasen zu erm\u00f6glichen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch im Klosterbergprojekt achten wir auf Nachhaltigkeit. Wo es Alternativen gibt, werden nachhaltige Materialien eingesetzt. \u201cAls Franziskanerinnen ist uns das in die DNA gepflanzt\u201d, so Sr. Maria Hanna. Die Liebe des heiligen Franziskus zu den Bienen ist keine Folklore. Sie geh\u00f6rt zum Auftrag Gottes an uns Menschen, die Sch\u00f6pfung zu bewahren und zu erhalten. Sich die Erde untertan zu machen bedeutet, Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Dabei geht es nicht darum, den Zeigefinger zu heben, sondern vorzumachen, wie es gehen kann. Das sei sehr franziskanisch \u2013 \u201eeinfach machen\u201c, sagt Sr. Maria Hanna. Und gemacht haben wir schon &#8211; beispielsweise auf dem Klosterfriedhof. Hier bieten Bl\u00fchstauden das ganze Jahr \u00fcber Nahrung f\u00fcr unsere Bienen. Durch unsere energetischen Sanierungsma\u00dfnahmen &#8211; u.a. den Tausch von 450 &#8211; vermeiden wir j\u00e4hrlich 40t CO2.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Franziskus hei\u00dft es, er habe den Bienen Honig und Wein geben lassen, damit sie \u00fcber den Winter k\u00e4men. Eine Welt ohne Bienen ist n\u00e4mlich unvorstellbar. Das wei\u00df auch unsere Imkerin Sr. M. Hiltrud. Umso unverst\u00e4ndlicher ist es f\u00fcr sie, dass der Lebensraum von Bienen immer mehr eingeschr\u00e4nkt und ihr \u00dcberleben schwieriger wird. 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